Frage zu Geländeregeln

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  • #1746
    ProfessorZ
    Teilnehmer

    Ich habe Klärungsbedarf bezüglich der Geländeregeln im AB Regelwerk für 2020. Dieses beschränkt die Geländetypen auf: Ruinen, Wälder, Krater, Hügel und Barrikaden (AB 2020 Seite 12).

    Jetzt findet man auf Turnieren allerdings eine ganze Menge unterschiedliches Gelände, das nicht unbedingt diesen fünf Typen entspricht, bzw. was auch nur sehr schwer diesen Geländetypen zuzuordnen ist. Deshalb meine konkrete Nachfrage:
    Ist es bei solchen Geländestücken legitim, sie einfach als normales Terrain Feature im Sinne der Grundregeln zu definieren oder ist das ein Verstoße gegen die AB Regeln, da das Geländestück dann keinem Typ zugeordnet ist?

    Der zweite Punkt, bei dem ich Klärungsbedarf habe, bezieht sich auf solche Geländestücke, die rein von ihrer Gestalt oder Bauart her nicht dazu gedacht sind, dass man Modelle auf ihnen platzieren kann, sprich klassisches unpassierbares Gelände. Hier bin ich auf folgendes Problem gestoßen:
    Weder die allgemeine Regel zu Terrain Features im Grundregelwerk, noch die erlaubten fünf Geländetypen im AB Regelwerk behandeln unpassierbares Gelände. Wenn ich mich nicht irre, gibt es diese Geländeart auch nur im 40k Regelwerk unter der Rubrik Scratch-built Terrain.
    Andererseits, findet man solche Geländestücken, in einer Edition, in der LOS-Blocker wichtiger sind als durchsehbare Geländezonen, sehr häufig auf Turnierplatten. Deshalb meine Frage: Ist es nach den AB Regeln überhaupt möglich, eine Geländestück als unpassierbar zu deklarieren?

    Gruß
    ProfessorZ

    • Dieses Thema wurde geändert vor 1 month von ProfessorZ.
    #1749
    DJ1010
    Teilnehmer

    Zu 1.: Auf was für Geländestücke beziehst du dich? Mir persönlich wäre noch keine Geländestück untergekommen, was ich nicht zumindest abstrahiert als einen der fünf genannten Typen definieren könnte (z.B. einen Container als Hügel).

    Zu 2.: Es gibt in der 8. regeltechnisch kein unpassierbares Gelände mehr. Wenn man nicht durchlaufen soll bietet es sich an dieses als Hügel zu definieren, bzw ist wenn man vollständig ohne Hausregeln spielen möchte die einzige Möglichkeit dazu.

    #1750
    ProfessorZ
    Teilnehmer

    @DJ1010: zu1.: Das Problem trat zum Beispiel auf, als ich auf dem letzten Bonner Teamturnier gegen Andi spielte. Da hatten wir so eine Abflussrinne mit einem Schleimfluss als Geländestück, was ziemlich groß war. Andi meinte dann, lass uns das doch einfach als Geländezone deklarieren. Woraufhin ich ihn darauf hinwies, dass das nach Ars Bellica nicht gehe. Mir fallen aber auch noch andere Beispiele ein. Eine Imperiale Statue als Hügel zu definieren erscheint mir beispielsweise nicht sonderlich sinnvoll. Oder eben diverse LOS-Blocker, die so auf Turnierplatten zu finden sind. Ist halt gerade schwer, die ohne Bild zu beschreiben.

    Zu 2.: Da gebe ich dir grundsätzlich Recht. Die einzige Ausnahme ist halt der Abschnitt zu dem Scratch build Terrain, wo unpassierbar als Beispiel für mögliche Geländeregeln genannt werden. Kann ich deine Antwort dann so auffassen, dass es nach den AB Regel nicht so gedacht ist, Gelände als unpassierbar zu definieren?

    Gruß
    ProfessorZ

    #1752
    DJ1010
    Teilnehmer

    Das Geländestück hört sich für mich, ohne es gesehen zu haben, danach an, als hätte man es als Krater spielen können z.B..
    Warum sollte man die Statue nicht als Hügel definieren? Ein Modell kann oben drauf nicht platziert werden, weil es von alleine nicht hält, dahingehend sollte es keine Probleme geben. Aber abgesehen davon würde ich auch davon abraten solche Geländeteile auf Turnierplatten zu stellen, weil sie effektiv nichts zum Spiel beitragen.

    Grundsätzlich ja. Ich wiederhole mich da zwar, aber erfahrungsgemäß gibt es mit den fünf vorausgewählten Geländetypen eigentlich keine Probleme. Sollte etwas unpassierbar sein, bietet es sich meistens an dieses Teil als Hügel zu spielen.

    #1753
    ProfessorZ
    Teilnehmer

    @DJ1010: Erst mal vielen Dank für die Erläuterung, das hilft mir auf jeden Fall weiter. Wir haben das Geländestück auch auf meinen Vorschlag hin schlussendlich als Krater definiert. Regeltechnisch tatsächlich kein Problem. Spieltechnisch kann man halt drüber streiten, ob ein Geländestück, das in der Länge fast ein Spielfeldviertel einnimmt als Krater gut geeignet ist. Vor allem weil, dass mit den -2 auf Chargewürfe dann Nahkämpfer schon ziemlich aufhält. Aber ich verstehe, was du meinst. Grundsätzlich gebe ich dir ja auch Recht. Die bei AB aufgeführten Geländetypen sind schon die, die für Turniere auch am Besten geeignet sind. Vermutlich muss ich mich einfach noch mehr daran gewöhnen.

    Im Grunde wollte ich auch nur Regelklarheit, vor allem für die Handhabung auf meinen eigenen Turnieren. Ich fasse also nochmal zusammen:
    -Unpassierbares Gelände gibt es grundsätzlich nicht. Gelände kann auch nicht als solches deklariert werden. Am besten wird solches Gelände nach den Regeln für Hügel gespielt und dann wird halt im Einzelfall geschaut, ob ein Modell darauf Platz findet oder nicht.

    -Es dürfen nur die im AB Regelwerk genannten Geländetypen deklariert werden. Ein Deklarieren anderer Geländetypen bzw. auch ein Deklarieren eines Geländestück ohne speziellen Typ, sprich das klassische Terrain Feature aus dem Grundregelwerk ist nicht zulässig.

    Korrekt?

    Gruß
    ProfessorZ

    #1754
    DJ1010
    Teilnehmer

    Das ist vollkommen richtig zusammengefasst.
    Ehrlicherweise muss man natürlich sagen, dass die Realität, wie Spieler es an der Platte handhaben werden vermutlich davon abweicht, aber aus Orga und Judge Perspektive sollte das die Grundlage sein.

    #1755
    ProfessorZ
    Teilnehmer

    Wunderbar. Vielen Dank für deine Hilfe.

    Gruß
    ProfessorZ

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